Monat: April 2014

Arist of the day – Januz Miralles

Der Philippiner Januz Miralles besticht durch unglaublich außergewöhnliche Bilder. Er kombiniert nämlich Acrylmalerei mit Fotografie bzw. Fotomanipulationen. Seine Arbeiten wirken dadurch zusammengesetzt und harmonisch zugleich. Die schlichte Farbgestaltung (bis auf den häufig verwendeten Eye-Catcher Rot) und die kreierte Abstraktion lassen dem Betrachter viel Spielraum in seinen Assoziationen und geben Miralles Werken ein tolles Flair.

Schaut Euch doch mal hier um, wenn Ihr mehr von diesem Künstler sehen wollt:

Januz Miralles Behance

Flexibel

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Dieses Bild habe ich gestern angefangen und eben mühevoll beendet. Heute bin ich zufrieden mit meiner Arbeit – was ich total spannend finde ist, dass man dieses Bild drehen und wenden kann wie man will und es stimmt von der Bildkomposition doch immer. Lustigerweise habe ich das selbst auch erst im Nachhinein gemerkt, mich dann aber umso mehr daran erfreut.

 

iPad – so schnell gebe ich nicht auf !

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Da sitze ich gerade so in der Uni und warte darauf, dass mein nächstes Seminar beginnt. Das iPad neben mir lächelte mich so lieb an, also versuchte ich mich mal wieder an einem digitalen Bild. Ich bin daran schon oftmals kläglich gescheitert, weil es einfach etwas ganz anderes ist einen Stift oder so einen Bamboo Pen in der Hand zu haben. Hier ist das Resultat meines erneuten Versuches.
Was sagt ihr? Wo kann ich mich verbessern bzw. wie? Habt ihr Programme oder Tools, die ihr empfehlen könnt ? (Ich selbst habe mit der App Paper 53 gearbeitet)

Einfach gucken

Manche Videos bedürfen gar nicht so viel Erklärung und drum rum Gerede. Dieses hier fällt eindeutig in diese Sparte. Schaut Euch das Filmchen einfach an und lasst die kreativen Gedanken frei umher schwirren.

Artist/Picture of the Day – Ian Francis

Energetisch und voll geladen mit beinahe vibrierenden Farben erscheinen die Bilder von Ian Francis. In seinen Arbeiten reflektiert er das moderne Alltagsleben, das von komplexen Szenen, Intimität und Kollisionen geprägt ist.

Schaut doch mal hier vorbei, wenn ihr mehr sehen wollt:

Ian Francis Homepage

Kreative Ohren gespitzt!

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Eine Website, die es wirklich in sich hat. Da ist für jedes kreative Herz was dabei: von Malerei über Digital Art bis hin zu Fotografie wird das ganze Spektrum mit einer Menge herrlicher Sachen abgedeckt. Beflügelt Eure Augen und stöbert ein bisschen auf der Seite. Viel Spaß!

BeautifulBizarre

Regentage

Pitsche Patsche nass und brrrrrrr sind die Regentage, aber frische Luft möchte man ja trotzdem schnappen. Ich dachte mir mit meiner Kamera in der Hand können solche hässlichen Regentage gleich wieder ganz anders aussehen.

Kindisch vs. erotisch!

Als ich eben meinen Mac mal wieder ein bisschen ausgemistet habe, bin ich auf eine alte Semesterarbeit aus meinem aller ersten Semester gestoßen. Da konnte ich nicht widerstehen und habe mir die Arbeit schmunzelnd durchgelesen.

Es handelt sich um eine Bildanalyse des Werkes „Auslöschendes Licht“ von Paul Klee.  klee auslöschendes LichtDamals war ich heillos überfordert mit diesem Bild, finde meine Analyse doch aber auch nach 2 Jahren recht treffend und originell muss ich sagen (ohne mich hier selbst loben zu wollen). Meine zentrale Frage lautete: „Auslöschendes Licht – Infantile Kunst oder Erotik?“  Die Analyse beschäftigte sich also mit der von Kinderhand wirkenden Optik und dem erotischen Inhalt des Bildes. Natürlich werde ich Euch jetzt nicht die ganze Analyse vorsetzen, aber die zentralen Aussagen will ich gern aufzeigen um Euch einen Denkanstoß für dieses etwas eigentümliche Werk von Paul Klee an die Hand zu geben. Als infantile Elemente arbeitete ich hauptsächlich die Proportionen und Schlichtheit der Bildelemente heraus, kam jedoch zu dem Fazit, dass dieses Kunstwerk weitaus durchdachter ist, als es sich ein Kinderköpchen je ausdenken könnte. Die runden Formen, die sexuell anzügliche Haltung der gespreizten Beine und die suggerierte Offenheit lassen eindeutig auf einen erotischen Inhalt schließen. Zudem ist die dargestellte Figur ganz offensichtlich weiblich, was sich im Busen und dem Absatzschuh manifestiert. Das Weibliche wird als Lustobjekt präsentiert und in einen Kontrast mit dem harten Männlichen gestellt. Den maskulinen Faktor stellt vor allem die Fakel im Kopf der Dame dar -und jetzt kommt der Clue, denn: Die Fackel stellt gleichzeitig einen umgedrehten Phallus dar, der in die Frau eindringt. Es fällt auch auf, dass hier die Formen kaum abgerundet sind sondern vielmehr hart und kantig – männlich eben. Denkt man noch etwas weiter, kann auch der Aspekt der Gefühlsebene aufgemacht werden: Der Kopf der Frau ist ein Herz, das Symbol der Liebe. In diesem Herz steckt eine auslöschende Fackel – eine erloschene Flamme? So heißt es ja auch umgangssprachlich für eine vergangene Liebesbeziehung, die durchaus assoziiert werden kann damit. Hier also der Gegensatz des Weiblichen, Gefühlsbetonten und des Männlichen, Triebhaften.

Ihr seht also, so ein ziemlich simpel wirkendes Bild kann einiges an Analysestoff hergeben, wenn man seinen Gedanken einmal freien Lauf lässt. Ob sich Klee diese Gedanken dabei gemacht hat, weiß vermutlich keiner außer er selbst, aber darauf kommt es bei einer Bildinterpretation auch nicht an, denn da gilt die Devise: Kannst du es gut belegen ist es stimmig!

Viel Spaß beim selbst denken und finden, lasst mir doch gern ein paar Kommentare da, wie ihr das Bild seht!

 

(Kleine Anmerkung an meine männlichen Leser: ich stelle Euch hier keinesfalls als triebhafte sexgeile Wesen dar, ich hoffe das kam nicht falsch rüber! Das sind lediglich analytische Gedankengänge )

Artist/Picture of the Day – Lucy McLauchlan

Abstrakt und in schlichter Modernität erscheinen die Bilder von Lucy McLauchlan. Die Britin hält ihre Arbeiten dabei fast ausschließlich in Schwarz und Weiß, ihre Motive sind fantasievoll und geben jede Menge Platz für Interpretationen. Besonderer Charme wird den Arbeiten durch die oft verwendeten Holzuntergründe verliehen.

Mehr von Lucy McLauchlan findet ihr hier:

Lazarides Lucy McLauchlan

Lucy McLauchlan Website

Unzufriedenheit aber…

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Heute Nachmittag blieb einem, bedingt durch das schlechte Wetter, leider keine große Auswahl an Möglichkeiten der Beschäftigung also schnappte ich mir mein Sketchbook und zeichnete dieses Bild. Ich muss sagen, dass ich persönlich nicht so recht zufrieden bin damit, aber solche Tage und Arbeiten gibt es eben auch. Was mich genau stört kann ich auch nicht genau sagen – ich finde das Farbzusammenspiel gut, aber irgendetwas lässt den inneren Kritiker aufschreien. Vielleicht fällt es mir demnächst noch auf was es ist. Nichtsdestotrotz war es eine entspannende Nachmittagsbeschäftigung – das Resultat najaaaa aber so ist es nun mal.