Frust Frust Frust

Meine Polychromos sind heute endlich eingetroffen und ich habe mich voller Motivation und Tatendrang an den Tisch gesetzt und losgelegt. So weit so gut. Bild Nummer eins: Zusammengeknüllt, ab in den Müll. Bild Nummer zwei: Noch viel schlimmer! Zusammengeknüllt, ab in den Müll. Es gab noch Bild vier und fünf, bis ich schließlich völlig frustriert aufgab und lauter Süßigkeiten in mich stopfte um meine Unzufriedenheit zu kompensieren. Das schlimme daran ist ja, dass ich nicht einmal weiß woran es eigentlich liegt. Die einfachsten Motive (ich versuchte lediglich eine Blume zu zeichnen), sahen aus, als hätte ich noch nie in meinem Leben einen Stift in der Hand gehalten! Die Farben sind Klasse- keine Frage- schöne Deckkraft, gute Ergonomie, aber die Resultate waren ein reines Desaster!

Dass Versuche mal im Müll landen, das kenne ich, aber nach so vielen Anläufen, nichts in der Hand zu halten ist einfach nur zum Heulen! Habt Ihr ein paar Tips und Tricks was die Buntstifte angeht? Ich wäre Euch sehr sehr dankbar.

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12 Kommentare

  1. Ich kenne das vom Kurzgeschichten-Schreiben. Meine Tipps wären:
    1. Nicht aufgeben!
    2. Morgen einen neuen Versuch starten!
    3. Sich in Stimmung bringen (Arbeitsplatz, Getränk, Knabberei, …)
    4. Ganz wichtig: Mit etwas beginnen, was nicht so kompliziert ist, um Dich in mental aufzubauen. Erst dann die eigentliche Arbeit beginnen.
    5. Nicht den Glauben an der Erfolg aufgeben!
    Viel Erfolg!

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  2. Da weißt du vielleicht mehr als ich, manchmal hilft vielleicht das Zeichnen oder Benutzen der Stifte ohne Ziel. Vielleicht soll es keine Blume sein? Ich verreibe die Farbe ganz gern mit einem Tempo, das gibt so schöne Flächen hin, die Ränder dann nachziehen, wie dus brauchst. Vielleicht kommt dann ein Auto raus, statt einer Blume? 😉
    Oder wenn es die große Kiste ist, einfach nur hinlegen und anschauen, sind einfach tolle Stifte.

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  3. Schließe mich twilight an.
    Außerdem könntest du die Dinge als Im-Werden-Begriffen sehen – auch, wennganz klar Dinge fehlen, unstimmig sind, kann man sie ja noch veraendern…
    Versuch’s und vor allem: Freu dich am Moment der Kreation.

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  4. Es kommt grade was zu Lachen Sascha Grammel 🙂 du kannst doch Kreativität nicht mit Gewalr erzwingen …..sie kommt nur freiwillig zu dir 🙂

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  5. Ich mache mir immer Vorzeichnungen bevor ich mit Buntstiften reingehe. Dann merke ich meistens schon, wo die schwierigen Stellen sein werden und ob das Motiv überhaupt grad raus will.
    Dann kommt die Farbe dazu und dort von hell nach dunkel.
    Ansonsten bleibts bei: Üben Üben Üben
    (und grad bei neuen Materialien: erstmal an super einfachen Dingen: z.B Kugeln, Flächen, Linienmuster)

    Viele Grüße

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