gegenwart

Gegenwart Ewigkeit

Das ist der Titel des Kunstseminars, das ich dieses Semester besuche. Klingt erstmal relativ nichts aussagend – denkt man jedoch intensiv darüber nach, kann dieser Titel ein riesiges Spektrum an Aspekten abdecken. Mein Dozent lies sich eine nette Idee für den Start der Veranstaltung einfallen, denn wir sollten genau ein solches Brainstorming zu diesem Seminartitel vornehmen und überlegen, welche Themen wohl im kommenden Semester auf uns zukommen. Folgende Dinge kamen mir und meinen Kommilitonen in den Sinn:

Welche Faktoren, lassen ein Kunstwerk zeitlich überdauern? Wie spiegelt sich die Produktionszeit im fertigen Bild wieder? Inwiefern dient die Kunst als Instrument der Erinnerung?

Mit unseren Überlegung lagen wir tatsächlich gar nicht so falsch, diese Themen stehen auf dem Semsterplan:

  • Erinnern, Vergessen, Verschwinden,
  • Konservieren,
  • Punktaktualität und Dauer,
  • Wiederholung und Wiederkehr,
  • Die Ewigkeit der Kunst: zeitlose Formen,
  • Transzendenz

In dieser ersten Sitzung hörte ich auch zum ersten Mal von sogenannten „Date Paintings“, Bilder die schlichtweg das Datum des jeweiligen Tages beinhalten. Der Künstler On Kawara fertig jeden Tag ein neues solches Kunstwerk an. date paintingDie Idee dahinter finde ich wirklich spannend, denn dieses Bild repräsentiert in einem tiefen Sinn diesen einen Tag in der Geschichte. Stellt sich die Frage, welche Auswirkung das auf die Zukunft (Ewigkeit?) des Gemäldes hat. Es hält diesen vergangenen Tag für immer und ewig fest, konserviert ihn, so dass er ein Zeitzeuge wird und nicht in Vergessenheit gerät.

 

Welche Assoziationen knüpft ihr mit Gegenwart, Ewigkeit und der Kunst? Wäre spannend zu erfahren, also lasst mir gern doch ein paar Kommentare da!

 

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