Kultur

Das kreative Loch


DSC_0038Hallo Ihr Lieben,

Ich muss mich entschuldigen, dass gestern ungewohnterweise überhaupt kein Beitrag von mir hier erschienen ist. Mein Tag war gestern ziemlich voll mit Arbeiten danach noch Wakeboarden, das zehrt an den Kräften und anschließend fällt man eigentlich nur noch auf die Couch und möchte sich nicht mehr bewegen. Ich muss auch zugeben, dass ich gerade merke, dass ich mich in einem kleinen kreativen Tief befinde. Ich habe seit gut einer Woche keinen Stift mehr angerührt und auch die Kamera kam nur selten zum Einsatz. Mein Ideenreichtum für neue Beiträge war auch schon mal höher, aber ich denke das ist normal, dass man solche Phasen hat. Eigentlich habe ich schon genau im Kopf, welches Motiv meine neue Zeichnung werden soll, doch ich ertappe mich dabei wie ich innerliche Hemmungen aufbaue zu beginnen, aus Angst keine so gute Arbeit wie die letzte abzuliefern. Klingt komisch ist aber tatsächlich so. Aber keine Sorge, ich werde dem inneren Schwein noch ordentlich eins pfeifen und dann läuft das schon alles wieder hoffe ich.

Nichtsdestotrotz genieße ich gerade den beginnenden Sommer in vollen Zügen – Sonnenuntergänge, See, lange Abende im Freien. Lebenslust pur!

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Achja und nicht vergessen, noch bis heute Abend läuft die  Disney Blogparade, einfach einen kleinen Beitrag über Euren Lieblingsfilm von Disney schreiben und schon seid Ihr dabei!

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Wutscheln und Wedeln!

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Zutiefst entspannt und ein bisschen abgeschlagen sitze ich also auf der Fähre nach einem langen Uni-Tag. Man kenn das ja: gerädert, der Kopf scheint kaum noch in der Lage zu sein seine Synapsen in Schwung zu bringen – Denken ist Arbeit!

Ausnahmsweise habe ich keine Musik in den Ohren, sondern genieße das Rauschen des Wassers. Nebenher habe ich natürlich mein iPhone in der Hand und tue so dies und das. Ein bisschen Instagram ein bisschen Whats App ein bisschen Feedly News. Unterschwellig merke ich wie ein altes Ehepaar stetig zu mir herüber schaut, dann wieder zueinander spricht und wieder herüber schaut. Intuitiv fasse ich mir an den Kopf und streiche meine Haare glatt, suche mit meinen Fingern eventuelle Störungen, wie Essensreste in meinem Gesicht, aber alles scheint normal zu sein. Warum also schauen die beiden so gebannt zu mir herüber? Angestrengt spitze ich meine Lauscher und zu hören worüber die beiden tuscheln. Ich schnappe ein paar Fetzen auf : „..na guck mal die streicht da so drüber, einfach so mit dem Finger“ – „Und das in einer Geschwindigkeit…was diese jungen Leute alles können…“

Und da klingelt es bei mir: das alte Ehepaar schaut mir fasziniert dabei zu wie ich mein iPhone bediene. Wischen, tippen, scrollen. Versetzt man sich man in die Lage dieser Generation, beide etwa um die 80, muss das tatsächlich eine sehr verrückte Wirkung haben, wie eine junge Frau auf einem kleinen schwarzen Gerät sämtliche Fingerakrobatik betreibt. Im gleichen Augenblick erinnerte ich mich auch an eine spannende Medientheorie aus dem ersten Semester: Marcel Maus und seine Körpertechniken. In diesem Aufsatz beschreibt er nämlich ganz genau, dass die Medien unsere Bewegungsformen steuern und prägen. Diese etablieren sich dann in der Gesellschaft. Aus diesem Grund ist es für uns als jüngere Generationen eigentlich schon fast logisch, dass man auf einem Touch Screen wischen, zoomen und tippen kann – diese Körperpraktiken haben sich durch Medien kulturell bereits gefestigt. Hätte uns jemand vor 20 Jahren ein Smartphone in die Hand gedrückt, dann hätten wir vermutlich erst einmal die Knöpfe und Tasten zum bedienen gesucht, oder uns gewundert warum das Teil keine Gummiantenne hat.

Das Aufkommen neuer Medien heißt also immer auch eine Neueinstellung unserer verinnerlichten Bewegungen. Ältere Menschen sind mit einen völlig anderem Repertoire an Medien aufgewachsen, sodass ihnen ein iPhone in der Bedienung erstmal ein großes Fragezeichen in die Augen zaubert. Daher sollte man sich immer mal wieder bewusst machen, welche Schwierigkeit es darstellen kann für Oma und Opa mit dem „neumodischen Technik-Schnick-Schnack“ zurecht zu kommen. Ihr Körper hat es nie lernen können und die Kultur in der sie aufgewachsen sind, beinhaltete diese Praktiken nicht.

 

Schnell ziehe ich noch mein iPad aus der Tasche, da ich ein Dokument bearbeiten muss. Dafür ist das Smartphone einfach zu unpraktisch. Gespannt lausche ich welche Reaktion nun kommt:

„Karl, guck mal, jetzt holt sie das Ding in einer Nummer größer raus!“

Ich schmunzle.

True Love

Den süßen Kerl den ihr hier seht das ist Mika. Ein richtiger Kuschelkater und trotzdem aufgeweckt und quicklebendig. Diejenigen die ein Haustier haben/hatten wissen ganz genau wie sehr man einen solchen Kameraden lieben kann. Sie werden einfach ein fester Bestandteil des Lebens, ein Freund. DSC_0231Mika ist leider nur ein Jahr alt geworden, dann wurde er von einem Auto überfahren. Der Schmerz war riesig, er ist es jetzt noch. Das alles ist jetzt zwar schon zwei Jahre her, aber so einen kleinen Herzensfreund vergisst man nicht. Tiere sind Lebenskraft – umso schlimmer wenn sie nicht mehr da sind.

Ich denke an Dich Mika!

Blogaktion #2

Hallo Ihr Lieben,

DSC_0252Hier gibt es nun das Resultat meiner zweiten Runde der Blogaktion. Herzlichen Glückwunsch an Alex von Papieraugen und Fruityblack, die beim Bildausschnitt erraten beide richtig lagen. Alex dachte zwar es wäre Mufasa, also Sambas Vater, aber da sich die beiden so ähnlich sehen, lasse ich das natürlich auch gelten. Wie Ihr nun seht handelt es sich um den herangewachsenen Simba.

König der Löwen ist mein absoluter Lieblings Disneyfilm, da ich diese Geschichte einfach unglaublich berührend finde. Auch nach tausendmaligem Anschauen rührt mich der Film zu tränen, bringt mich zum lachen und versprüht durch die tolle Musik einfach ein richtiges Gefühlsfeuerwerk, wie ich finde. Die Charaktere sind so tiefschichtig und unterschiedlich, dass der Film einfach immer wieder aufs Neue Spaß macht.

Und was sagt Ihr zu meinem König der Löwen?

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Kleine Erinnerung noch an meine Disney Blogparade bei der Ihr noch bis 31.05. mitmachen könnt!

Artist of the Day – Ivan Hoo

Eine umgefallene Coladose, ein zerbrochenes Ei – ja und? Nix da, jetzt bitte noch einmal einen zweiten Blick darauf werfen. Ivan Hoo schafft es mit seinen hyperrealistischen Arbeiten beinahe jeden Betrachter beim ersten Anblick zu täuschen. Seine illusionistische Malerei ist vorwiegend mit Pastellstiften auf Holz gezeichnet und zaubert jedem ein Staunen ins Gesicht.

Lasst Euch mitreißen von den Illusionen :

Ivan Hoo Art tumblr.

Kunterbunte Abstraktion (oder so ähnlich)

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Immer mal wieder was neues : Diesmal habe ich ein normales Fineliner Bild mit ein bisschen Farbe der (heiß geliebten) Polychromos etwas Leben eingehaucht. Ich wollte diese Kombination der Stifte schon länger einmal testen. Also für abstrakte Motive sind die Polychromos definitiv auch geeignet. Mein Resultat finde ich okay, aber auf jeden Fall ausbaufähig in vielerlei Hinsicht.

Wie ist Eure Meinung?

Artist of the Day – Aldo Crusher

Städtekarten mal ganz anders. Der mexikanische Illustrator Aldo Crusher macht aus Karten einfach buntes, sehr unterhaltsames Kunstwerk. Inhaltlich stimmen die Werke mit dem realen städtischen Aufbau überein, aber das Auge bekommt bei den Arbeiten von Crusher deutlich mehr Spaß geboten.

Mehr Illustrationen des Mexikaners findet ihr hier:

Aldo Crusher