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True Love

Den süßen Kerl den ihr hier seht das ist Mika. Ein richtiger Kuschelkater und trotzdem aufgeweckt und quicklebendig. Diejenigen die ein Haustier haben/hatten wissen ganz genau wie sehr man einen solchen Kameraden lieben kann. Sie werden einfach ein fester Bestandteil des Lebens, ein Freund. DSC_0231Mika ist leider nur ein Jahr alt geworden, dann wurde er von einem Auto überfahren. Der Schmerz war riesig, er ist es jetzt noch. Das alles ist jetzt zwar schon zwei Jahre her, aber so einen kleinen Herzensfreund vergisst man nicht. Tiere sind Lebenskraft – umso schlimmer wenn sie nicht mehr da sind.

Ich denke an Dich Mika!

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Die Welt hinter dem Fenster

Hey liebe Fotoblogger Freunde! Aufgepasst, denn Wandelbar hat auf ihrem Blog zu einer sehr schönen Blogparade aufgerufen. Das Thema: Fensterbilder. Diese Idee fand ich so klasse, dass ich nicht lange gezögert habe und mir selbst etwas einfallen ließ dazu.

Früher habe ich deutlich mehr geschrieben, als gezeichnet und fotografiert (jaaa man glaubt es kaum, aber das stimmt tatsächlich) und zu diesem Thema habe ich  einen sehr passenden Text von mir gefunden. Ich bin gespannt wie er Euch gefällt und was Ihr zu meinen früheren Schreibereien sagt.

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Herr Soundso, wohnhaft in Woauchimmer, liebt es, dies und jenes zu tun. Am liebsten den ganzen Tag. Dabei schaut er aus dem Fenster und träumt sich durch die Welt. Seinen Stuhl verlässt er nie. Wer Träume hat, der lebt. Wer die Realität hinter dem Fenster erfahren hat, will oft nicht mehr träumen. Und so verbringt Herr Soundso aus Woauchimmer seine Tage damit die Welt durch seine Scheibe zu betrachten. Allein ist er. Seit Jahren. Er musste mit niederschmetternder Wucht die Realität hinter dem Fenster erfahren. Weit weg von allem, weit weg von seinem Platz auf dem Stuhl.
Genommen wurde ihm alles, was er je geliebt hat. Schuld daran? Der wohl grausamste aller Übeltäter: das Leben. Ohne Vorwarnung, ohne Schutz hat es zugeschlagen und nichts weiter als eine leere Hülle hinterlassen. Schicksalsschlag mag der ein oder andere sagen. Mag sein. Doch auch das stopft das Loch in Herr Soundsos Brust nicht. Was ihm Halt gibt ist der Platz am Fenster und die Lehne seines Stuhls. Nur hier vergisst er sich selbst. Nur hier kann er sein Leben so leben, wie er es sich erträumt. Zumindest in seinen Gedanken. Doch das reicht Herr Soundso schon aus. Denn die Welt hinter der Scheibe wird er nie wieder zu sich durchdringen lassen. Nie wieder den Schmerz des Verlustes erfahren. Nie wieder unendliches Leid ertragen müssen. Das Fenster schützt ihn vor all dem. Und so träumt sich Herr Soundso durch ein Leben, das irgendwann aufgehört hat sein eigenes zu sein.