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Die Buchstaben zum Sonntag

Ein total nett gemachtes kleines Video mit schönen Animationen. Das lässt einen gleich einen ganz anderen Blick auf unser Alphabet bekommen wie ich finde.

Schaut Euch das Video mal an und ich verspreche Euch das nächste mal wenn Ihr etwas lest habt ihr mindestens zwei dieser witzigen Buchstaben vor Augen tanzen.

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Du bist mein Hafen

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Du bist mein Hafen,  mein Ort der Ruhe.

Ich lege bei dir an und fühle mich sicher.

Du bist mein Hafen, mein Schutz vor dem Sturm.

Ich kehre zu dir zurück, immer wieder.

Du bist mein Hafen, bei Tag und Nacht.

Auch wenn der Sturm der Reise uns trennt,

mein Weg führt mich doch stets in deine schützenden Arme.

Denn du bist mein Hafen. Mein Ort der Ruhe. Mein Schutz vor dem Sturm.

Wutscheln und Wedeln!

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Zutiefst entspannt und ein bisschen abgeschlagen sitze ich also auf der Fähre nach einem langen Uni-Tag. Man kenn das ja: gerädert, der Kopf scheint kaum noch in der Lage zu sein seine Synapsen in Schwung zu bringen – Denken ist Arbeit!

Ausnahmsweise habe ich keine Musik in den Ohren, sondern genieße das Rauschen des Wassers. Nebenher habe ich natürlich mein iPhone in der Hand und tue so dies und das. Ein bisschen Instagram ein bisschen Whats App ein bisschen Feedly News. Unterschwellig merke ich wie ein altes Ehepaar stetig zu mir herüber schaut, dann wieder zueinander spricht und wieder herüber schaut. Intuitiv fasse ich mir an den Kopf und streiche meine Haare glatt, suche mit meinen Fingern eventuelle Störungen, wie Essensreste in meinem Gesicht, aber alles scheint normal zu sein. Warum also schauen die beiden so gebannt zu mir herüber? Angestrengt spitze ich meine Lauscher und zu hören worüber die beiden tuscheln. Ich schnappe ein paar Fetzen auf : „..na guck mal die streicht da so drüber, einfach so mit dem Finger“ – „Und das in einer Geschwindigkeit…was diese jungen Leute alles können…“

Und da klingelt es bei mir: das alte Ehepaar schaut mir fasziniert dabei zu wie ich mein iPhone bediene. Wischen, tippen, scrollen. Versetzt man sich man in die Lage dieser Generation, beide etwa um die 80, muss das tatsächlich eine sehr verrückte Wirkung haben, wie eine junge Frau auf einem kleinen schwarzen Gerät sämtliche Fingerakrobatik betreibt. Im gleichen Augenblick erinnerte ich mich auch an eine spannende Medientheorie aus dem ersten Semester: Marcel Maus und seine Körpertechniken. In diesem Aufsatz beschreibt er nämlich ganz genau, dass die Medien unsere Bewegungsformen steuern und prägen. Diese etablieren sich dann in der Gesellschaft. Aus diesem Grund ist es für uns als jüngere Generationen eigentlich schon fast logisch, dass man auf einem Touch Screen wischen, zoomen und tippen kann – diese Körperpraktiken haben sich durch Medien kulturell bereits gefestigt. Hätte uns jemand vor 20 Jahren ein Smartphone in die Hand gedrückt, dann hätten wir vermutlich erst einmal die Knöpfe und Tasten zum bedienen gesucht, oder uns gewundert warum das Teil keine Gummiantenne hat.

Das Aufkommen neuer Medien heißt also immer auch eine Neueinstellung unserer verinnerlichten Bewegungen. Ältere Menschen sind mit einen völlig anderem Repertoire an Medien aufgewachsen, sodass ihnen ein iPhone in der Bedienung erstmal ein großes Fragezeichen in die Augen zaubert. Daher sollte man sich immer mal wieder bewusst machen, welche Schwierigkeit es darstellen kann für Oma und Opa mit dem „neumodischen Technik-Schnick-Schnack“ zurecht zu kommen. Ihr Körper hat es nie lernen können und die Kultur in der sie aufgewachsen sind, beinhaltete diese Praktiken nicht.

 

Schnell ziehe ich noch mein iPad aus der Tasche, da ich ein Dokument bearbeiten muss. Dafür ist das Smartphone einfach zu unpraktisch. Gespannt lausche ich welche Reaktion nun kommt:

„Karl, guck mal, jetzt holt sie das Ding in einer Nummer größer raus!“

Ich schmunzle.

Kreative Liebe

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„Du bist doch einfach ’ne blöde Kuh, mach deine Scheiße alleine!“ 

„Du kannst mich mal du Arsch!“ 

Ja solche Sätze fliegen hier ab und an durch die Wohnung. Ziemlich rabiat?  Ein wenig vielleicht, aber der Streit in der Beziehung heißt ja nicht, dass man sich nicht mehr liebt. Eigentlich ist das genaue Gegenteil der Fall: gerade weil man emotional so tief drin steckt, heizen sich die Gemüter schnell auf. Da knallt man sich dann schon auch mal die Fetzen um die Ohren.

Seit 2,5 Jahren bin ich mit meinem Freund nun zusammen und glücklich wie eh und je. Vor einem Jahr sind wir zusammengezogen, was noch einmal eine komplett neue Situation darstellt – eine Herausforderung, zugegebenermaßen, aber eine sehr schöne! Das wunderbare an einem beständigen Lebenspartner ist die Kraft, die man erhält. Gemeinsame Momente und Erlebnisse, der gemeinsame Alltag, gemeinsame Hobbys – das sind Dinge, die mich persönlich auch im kreativen Schaffen sehr unterstützen.

Ich schöpfe Inspiration und Ehrgeiz aus meiner Beziehung. Verarbeite Erlebtes und werde zudem von meinem Freund motiviert. Nichts klingt so schön, wie die lobenden Worte des Partners. Natürlich könnte man meinen, dass er das ja sagen muss, um mich nicht zu verletzen, aber diesbezüglich kann ich voll und ganz auf sein ehrliches Urteil setzen, da er auch offen kritisiert und das ist  gut so.

Das kreative Werkeln hilft Emotionen zu verarbeiten – das kennt ja sicher jeder von Euch: die Strichtechnik kann je nach Stimmung immer gewaltig variieren. Das Zeichnen ist für mich der Rückzugsort, denn auch das empfinde ich als besonders wichtig in der Beziehung. Jeder braucht seine eigenen ganz persönlichen Aktivitäten gleichermaßen wie diejenigen die man zusammen unternimmt.

Zusammen glücklich sein ist das eine, zusammen streiten und danach wieder glücklich sein das andere. Hin und wieder ein Streit ist nichts schlimmes für eine Beziehung sondern stärkt sie nur. Das hat sich bei mir jedenfalls bewährt. Durch meinen Partner bin ich auch viel ausdauernder und konsequenter geworden. Von Natur her bin ich nämlich eher ein ungeduldiger Mensch, der schnell frustriert ist, wenn die Dinge nicht so laufen wie erhofft. Meine bessere Hälfte schafft es jedoch jedes Mal aufs Neue mir frische Energie einzuheizen, einen neuen Versuch zu starten. Dafür liebe ich ihn.

Erinnert Ihr Euch noch an meine abendliche Frustration wegen meiner Polychromos Buntstifte? Genau in solchen Momenten schafft mein Freund es mich aufzubauen und mir den Mut zu machen, es erneut anzugehen. Das ist einfach seine Art.

Liebe erschafft Kreativität, genauso wie eine Liebe ZUR Kreativität entstehen kann.

Ich genieße beides und bin glücklich damit!

Habt Ihr auch Menschen in Eurem Leben, die ganz wichtig sind für Euer kreatives Schaffen?

R.I.P mein treuer Gefährte

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Kennt Ihr das auch? Man hat bestimmte Gegenstände, die einen fast das halbe Leben begleiten. Sie sind in gewisser Weise selbstverständlich ein Teil von uns geworden. Gehen diese Dinge kaputt oder sind nicht mehr zu gebrauchen, dann macht einen das wirklich traurig. So erging es mir in den letzen Tagen. Dieses alte klapprige Teil, das Ihr da seht ist meine Stiftebox und das schon seit der 6.Klasse. Sie war mir immer ein treuer Gefährte – in der Schule, im Urlaub, in der Uni. Und nun ist sie mittlerweile so gerostet und verkommen, dass sie sich nicht mehr schließen und öffnen lässt. Diese kleine Blechdose hat mich durch meine ganze Jugend begleitet – vielleicht übertreibe ich ja, aber der Gedanke stimmt mich schon ein klein wenig emotional. Wegschmeißen werde ich das gute Stück auf gar keinen Fall, aber leider musste nun doch ein Ersatz her, denn ständig seine Stifte einzeln aus der Tasche zu sammeln ist doch eher suboptimal.

Habt Ihr auch solche Gegenstände, die Euch schon lange begleiten und an die Ihr viele Erinnerungen knüpft?

Mit Kopfsprung durch die Tür!

Eigentlich ist es ja eher weniger meinte Art hier Musikvideos zu posten, aber dieses Lied möchte ich Euch nicht vorenthalten, viele werden es sicherlich auch schon kennen. Au Revoir von Mark Foster und Sido. Ich sage gleich vorweg, ich mag Sido ja eigentlich so gar nicht, aber in diesem Lied ist es eigentlich wirklich ertragbar was er macht. Die Parts von Mark Foster gefallen mir dennoch viel besser.

Es ist ein Lied dessen Text ich unglaublich toll finde, er spricht allen aus der Seele, die ihren Alltag satt haben, denen die Decke auf den Kopf fällt. Dieses Gefühl einfach mal raus zu wollen aus allem.

Hört doch mal rein, die Lyrics sind das entscheidende bei dem Song!

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Als kleine Erinnerung noch an Euch, denkt an die Disney Blogaktion, bis 31.05. könnt ihr teilnehmen!

Imaginäre Blog-Grenzen

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Da streunert man als Blogger tagtäglich auf vielen verschiedenen Seiten und Blogs herum und doch ist es meist so : Die Vielzahl der Beiträge, die ich lese kommt von anderen WordPress Usern. Das ist bequem, das ist einfach. Bekanntes Terrain.

Stößt man dann doch mal auf das andere Ufer, Blogspot, kommt sofort ein kleines Gefühl in einem auf : hier ist es irgendwie anders! Die Themes sind das eine, die gängigen Inhalte das andere – da sind wirklich Unterschiede zu erkennen. Auf keinen Fall möchte ich hier irgendwelche pauschalisierenden Erkenntnisse in den Raum werfen, aber dennoch über meine Beobachtungen sprechen, die mir häufig aufgefallen sind beim Besuch unserer Nachbarn.

Beim durchblicken von Blogs fiel mir sofort auf, dass der Altersdurchschnitt erheblich niedriger war, so hatte ich das Gefühl von einem „Mädchen-Blog“ in den nächsten gescheucht zu werden. Die Themen (wie sollte es bei 14-jährigen Mädchen auch anders sein): Beauty, Schminke, Mode. Das heißt auf keinen Fall, dass diese Blogs nicht gut sind, nur treffen sie eben nicht meine Interessen. Über viele Umwege und Klicks stieß ich dann tatsächlich nach langer Zeit auf Blogger, die sich mehr im kreativen/künstlerischen Genre bewegen und kam sehr schnell zu dem Resultat: Tolle Blogs, die grundsätzlich eine etwas andere Mentalität aufgreifen, aber wirklich sehenswert/lesenswert sind. Der Haken an der ganze Sache ist allerdings : das kommentieren und liken ist auch nur über irgendwelche anderen Accounts (Google+, Facebook….) möglich. Soweit ist das ja kein Problem, aber wenn man dann mal etwas genauer über diese abertausenden Vernetzungen meiner selbst auf sämtlichen Seiten nachdenkt, da wird einem doch etwas schwindelig. Da haben wir es in der WordPress Welt ein wenig leichter, kommentieren, liken, zickzack alles mal schnell über den Blogaccount.

Ein richtiger Trend bei „denen da drüben“ sind auch Blogvorstellungen. Man findet wirklich auf zig Blogs eine eigene Kategorie, bei denen Blogger Interviews mit anderen Bloggern führen oder unbekannten Blogs die Möglichkeit bekommen sich in Kommentaren auf der Seite vorzustellen um ein Interview zu ergattern. Eigentlich eine ganz schöne Idee findet Ihr nicht?

Ich selbst kenne das nur zu gut, wie verzweifelt man manchmal auf der Suche nach neuen guten Blogs ist und welche Freudensprünge aufgeführt werden bei neuen Errungenschaften. Das hat die Blogspot-Gemeide wirklich sehr bequem gelöst.

Nachdem ich mich also die letzen Tage hauptsächlich im WordPress-Ausland aufgehalten habe, möchte ich Euch ein paar wirklich schöne Blogs hier mit auf den Weg geben.

  • 100 Jahre Heiterkeit, eine wunderbare Mischung aus Kunst, Alltag und Kreativität.
  • 7hundert, eine Bloggerin, die schöne Inspirationen liefert, vor allem durch die Fotografie oder das Zeichnen
  • B-Seitenmädchen, die mit ihren Zeichnungen das „WOW“ ins Gesicht zaubert und schöne Momente des Alltags fotografisch festhält
  • A Walk in the Sky, der Blog einer Design-Studentin, die wirklich faszinierende Arbeiten zeigt
  • Antheas Allerlei, ein kleines großes kreatives Kuddelmuddel

Nehmt Euch die Zeit und lasst die kreative Seele mal entlang dieser Blogs baumeln – es lohnt sich!

Diese neuen Errungenschaften wollte ich natürlich auch irgendwie beisammen halten und auf dem neusten Stand bleiben, also habe ich mir kurzerhand einen wirklich tollen RSS Reader geholt. Feedly, den man sowohl im Browser,  als App oder mit vielen Programmen nutzen kann. In meinem Falle mit dem ReadKit für den Mac. Den WordPress Reader fand ich schon lange eher schlecht als recht und nun bin ich wirklich vollends glücklich und das beste: Ich vereine WordPress und Blogspot.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Blogspot gemacht, followt ihr vielen dieser Blogs? Welche kann man noch empfehlen?