Weisheit

Gedacht…

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.

-Paul Klee/x/details.png

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Where things come from

Achja… die guten Geschichten von Opa, wisst ihr noch?

Ein guter Denkanstoß, der sehr schön umgesetzt ist.

Das imaginäre Museum

Das größte Museum tragen wir täglich mit uns herum. Das geht doch gar nicht? Natürlich!All die Bilder, die in unserem Kopf stecken, würden vermutlich nicht einmal in einer noch so großen Institution Platz haben. Wir haben durch die enormen medialen Möglichkeiten sogar eine Ahnung von Bildern, die wir nie in echt gesehen haben. Uns ist bekannt wie die Mona Lisa aussieht, obwohl die meisten vermutlich noch keinen Fuß ins Louvre gesetzt haben bisher. Vor allem die Fotografie und die damit verbundenen unglaublichen Reproduktionsmöglichkeiten ermöglichen uns dieses unsagbar große Bilderrepertoire. Imaginäres Museum, so nannte Andrè Malraux diese Entwicklung zu dem beinahe unendlichen Schatz an Bildern in unserem Kopf.

In dieser Hinsicht würde mir der gute Walter Benjamin* vermutlich nicht zustimmen, aber: den modernen Reproduktionstechniken sei dank, dass sie uns diesen wertvollen künstlerischen Vorrat ermöglichen.

Und wisst ihr was das beste daran ist? Ihr könnt Euer persönliches imaginäres Museum stetig erweitern, aussortieren und individuelle Prioritäten setzen!

Also sucht, findet und vergrößert Euer Museum, denn die Möglichkeiten stehen Euch offen!

 

 

*Kleine Erklärung für diejenigen, die nicht mit Walter Benjamin vertraut sind:

Benajmin vertrat die Auffassung, dass technische Reproduktionen den echten Kunstwerken ihre Aura, also ihren wahren Wert, nehmen würden.

Bild im Bild im Bild

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Als ich gestern Abend nicht schlafen konnte, machte ich meine Augen auf und schaute in den großen Spiegelschrank direkt neben meinem Bett. Im Spiegel konnte ich das Fenster sehen, aus diesem wiederum konnte ich durch das Spiegelbild herausschauen. Da kamen mir unweigerlich die philosophischten Gedanken über Realität (oder RealiätEN?) und die Illusion dieser vielen Bildebenen. Gehört das Spiegelbild noch zur realen Welt, oder ist es nur Fiktion? Wenn es aber eine Fiktion ist, wieso kann es dann etwas darstellen, das wir als die Realität empfinden?

Heute morgen war ich immer noch so gefesselt von diesem nächtlichen Gedankenspiel, dass ich sogar noch eine weitere Bildebene hinzufügte – nämlich indem ich von diesem Konstrukt ein Foto machte. So haben wir die Welt hinter der Linse, vor der Linse, den Spiegel, mein Schlafzimmer im Spiegel und die Welt hinter dem Fenster welches sich spiegelt.

Ziemlicher Knoten im Gehirn jetzt? Ja ich auch, aber das macht nichts! Unser Kopf freut sich, wenn er etwas zu tun bekommt!

Handarbeit…

Handarbeit

Nachdem ich mich ganz langsam an das Arbeiten mit Farbe herangetastet habe, dachte ich mir, dass ich mich jetzt auch an etwas knalligeres trauen kann. Warum das Motiv der Hände? Natürlich: die Hände als das ursprünglichste kreative Werkzeug des Menschen!

Gebt mir Feedback, wie gefällt Euch das Farbzusammenspiel?